Wer in seinen Ferien Mauritius die Insel ganz spezielle entdecken will, sollte sich für einen Ausflug mit dem U-Boot anmelden. Meine Freundin und ich haben das nämlich getan und waren mehr als begeistert davon. Meine Freundin hat nämlich Angst vor dem Tauchen und so wollte sie auf keinen Fall mit einem Neoprenanzug und Tauchbrille selbst ins Wasser gehen. Natürlich wollte ich mir die Unterwasserwelt nicht entgehen lassen, denn auf Mauritius sollte es eine der schönsten sein, die es gibt. So haben wir nach einer Alternative für sie gesucht, auch in diese Welt eintauchen zu können und so sind wir auf den Ausflug mit dem U-Boot gestoßen. Mit dem U-Boot hat man eine sichere Basis, fühlt sich nicht eingeengt und kann wunderbar hinausschauen, ohne dass man Angst haben muss, dass sich die Taucherbrille irgendwie lösen könnte und man Wasser in die Augen bekommt. Meine Freundin war von der Idee mit dem U-Boot ganz begeistert und so haben wir und für solch einen Ausflug schon im Voraus angemeldet.

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Foto: wanzi989813 / pixabay

Das muss man tun, da es nur 12 Plätze in einem U-Boot gibt und man sonst keinen mehr bekommt. Als wir am Steg standen, kurz bevor wir ins U-Boot gestiegen sind, war ich schon ein wenig aufgeregt. Jeder hat einen eigenen Platz und nacheinander steigt man durch eine kleine Klappe ein. Man setzt sich auf seinen Platz und kann sich erst einmal mit den Gegebenheiten vertraut machen. Anschnallen muss man sich zwar, aber turbulent ist die Fahrt nicht. Man gleitet eher durch das Wasser, als dass man schnell fahren würde. Man hat so die Möglichkeit, sich alles in Ruhe anzuschauen. Zuerst fährt man eine ganze Zeit geradeaus, bis man den Hafen verlassen hat und dann geht es immer tiefer. Bis 35 Meter tief taucht das U-Boot. Mein Highlight war das Schiffswracks, an dem wir vorbeigefahren sind. Es ist über und über von kleinen Korallen bezogen und viele Fische, die man sonst gar nicht sehen würde, leben hier. Es liegt in vollkommener, friedlicher Stille die Fische haben sich wohl schon an das U-Boot gewöhnt, denn sie haben sich gar nicht gestört gefühlt und so hatte man einen wunderbaren Einblick in die Unterwasserwelt von Mauritius, ohne nass zu werden.

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