Myanmar Reisen erfreuen sich zwar immer größerer Beliebtheit, doch die touristische Infrastruktur ist immer noch sehr schmal ausgebaut in diesem Land. Unter der Militärherrschaft, die von 1988 bis 2011 herrschte, war es unmöglich, dass Straßen etc. ausgebaut wurden. Auch der Tourismus wurde nicht gefördert. Einzelne Touristen und vor allem Forscher ließ man unter strengen Auflagen dennoch ins Land. Seit dem Ende der Militärherrschaft ist Myanmar am erblühen. Die Wirtschaft verzeichnet gute Zahlen und auch die Touristen kommen, wenn auch noch nicht in Scharen. Doch man öffnet sich inzwischen und möchte den Touristen das Land schmackhaft machen. War es früher Boykott gegen die Militärjunta, ist es heute die Angst der Touristen, dass sie hier nicht richtig versorgt werden und nicht ausreichend Transportmittel etc. zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund kommen derzeit auch fast nur Backpacker ins Land, da diese eh keine so hohen Ansprüche an Unterkunft, Verpflegung und Freizeit haben.

Foto: Thomas Stallkamp  / pixelio.de
Foto: Thomas Stallkamp / pixelio.de


Anreise und Unterkünfte

In Myanmar gibt es bisher wenige Hotels. Die meisten Unterkünfte sind Privatunterkünfte oder man schläft wie die Backpacker eben im Zelt. Die Anreise nach Myanmar ist auch noch etwas kompliziert. Zunächst wird ein Visum benötigt und dann gibt es auch kaum Direktflüge. Die meisten Flüge gehen erst bis Bangkok, wo in die Flieger einer asiatischen Fluggesellschaft umgestiegen werden muss. Und dennoch nehmen immer mehr Touristen diese erschwerten Anreisebedingungen in Kauf. Backpacker setzen sogar noch einmal einen drauf und lassen sich von einem Guide über beschwerliche Routen von Thailand und China bzw. Indien nach Myanmar führen.

Post Navigation