Das Jahr 2016 brachte in Deutschland einen neuen Rekord bei der Zulassung von Motorrädern und Rollern und anderen Krafträdern. Der Bestand war bis zum 1. Januar 2017 auf 4,3 Millionen gewachsen. In Bayern sind dabei die meisten Motorräder etc. angemeldet und in NRW die zweitmeisten. In Bremen indes sind es gerade einmal 20.000 Motorräder, die angemeldet wurden. Das heißt aber noch lange nicht, dass im Norden von Deutschland nicht viele Motorräder herumfahren. Vielmehr bewegen sich die Motorradfahrer im Sommer und auch noch im Herbst durch ganz Deutschland. Viele sind auch im benachbarten Ausland auf Tour. Frauen sind allerdings nicht die größten Kradfans. Mit nur 13 Prozent von auf Frauen angemeldeten Maschinen stellen diese eigentlich eine Minderheit dar.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
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Zahl der Unfälle geht zurück

Die Zahl der Unfälle im Bereich Motorrad sind in den letzten Jahren zwar zurückgegangen. Doch noch immer starben 2016 auf deutschen Straßen mehr als 700 Motorradfahrer. Bei den Rollerfahrern und Mofafahrern indes ist ein leichter Anstieg zu vermelden. Insgesamt sieht es aber so aus, als wären die Straßen in Deutschland für Motorradfahrer sicher geworden – oder fahren die Motorradfahrer ganz einfach langsamer? Das kann es natürlich auch sein. Eine ganze Reihe von Experten bezweifeln aber, dass die Zahl der verunglückten Motorradfahrer in den nächsten Jahren noch weiter zurückgeht. Denn es sich auch die Autofahrer, die hier doch recht verunsichert sind ab April oder sogar noch früher, wenn die Motorradfahrer sich wieder auf deutschen Straßen befinden. Fahrsicherheitstrainings bringen in den letzten Jahren aber recht viel in Bezug auf die Sicherheit.

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