Die Vorteile der Malediven sind auf den ersten Blick: Einsame Resort-Inseln, eigene Privatstrände, kleine Hotels, sehr viel Privatsphäre, was besonders die Flitterwochen Malediven so attraktiv macht. Wie bei allen anderen Urlaubs-Destinationen aber auch gibt es inzwischen massig Kritikpunkte, die aber gerade bei den Malediven kaum nachprüfbar sind, weil sich das Land recht gekonnt abschottet. Dies hat nicht nur etwas damit zu tun, dass sogar für die Ankunft der Touristen eine eigene Insel dafür auserkoren wurde für den Flughafen. Die Resorts befinden sich auch auf Inseln, die weit weg liegen von denen, die von den Einheimischen besiedelt sind. Als Makel anführen könnte man für die Malediven vor allem das Problem, das sich mit den Islamisten bzw. der Terrormiliz IS inzwischen auftut und auch das Müllproblem, das vor allem von Umweltschützern immer wieder skandiert und teils auch aufgebauscht wird.

Foto: A.Dreher  / pixelio.de
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Bedrohtes Paradies

Tatsache ist aber auch, dass die Malediven regelrecht vom Untergang bedroht sind. Dies hat etwas mit dem Klimawandel und der Korallenbleiche zu tun. Diese ist der Grund, warum Wissenschaftler sagen dass viele Inseln kurz davor stehen im Meer zu versinken. Auf der anderen Seite gilt dieses Archipel auch immer noch als hochwertiger Tauchspot und die Möglichkeit für Taucher die wundersame Unterwasserwelt des Indischen Ozeans hautnah zu erleben. Diejenigen, die ihre Hochzeitsreise auf den Malediven verbringen fühlen sich jedenfalls bisher in den Resorts sehr wohl. Dies hat auch etwas mit dem Luxus dort zu tun. Denn jede Insel hat ihren Privatstrand, an dem es sogar auch erlaubt ist nackt zu baden.

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