Letzten Sommer war ich im Engadin mit meiner Familie. Wir suchten uns eines der Hotels im Engadin aus, von denen man gut Unternehmungen machen konnte. Wir sind dann in dem kleinen Ort Pontresina gelandet, von wo aus man das ganze Engadin überblicken kann und von wo aus zudem die ganzen Unternehmungen starten. Natürlich hätten wir auch nach St. Moritz gehen können, aber auf den Trubel dort hatte ich nicht sonderlich Lust und viel teurer war es im Gegensatz zu Pontresina auch noch. Wenigstens nachts wollte ich gern meine Ruhe haben. So sind wir also in einem super guten Hotel in Pontresina gelandet und ich habe mich sehr gefreut, genau das ausgewählt zu haben. An der Rezeption informierten wir uns beim Einchecken, was wir hier in der Gegend alles machen können. Der Mann an der Rezeption gab es unendlich viele Flyer, die wir am Abend im Restaurant erst einmal durchstöberten. Man konnte Reiten gehen, aber auch Wandern, Schwimmen, ein wenig Wellness und Klettern. Meine Frau wollte unbedingt in den Wellnessbereich vom Hotel und so suchten wir ihn an einem Tag auf.

709462_web_R_K_B_by_berggeist007_pixelio.de

Foto: berggeist007 / pixelio.de

Meine Kinder hatten keine Lust auf Wellness und vergnügten sich lieber im Schwimmbad nebenan. Meine Frau wollte unbedingt eine Gesichtsmaske und eine Massage und ich war für eine Massage sowieso zu haben. Es war wirklich sehr entspannend. Als wir abends wieder in einem anderen Restaurant saßen, haben wir abgemacht, dass jeder eine Sache vorschlagen darf, die er machen möchte. Ich wollte gern Wandern gehen, meine Tochter Reiten und mein Sohn klettern. So sind wir am nächsten Tag Klettern gegangen. Abend haben wir uns noch kurzfristig für eine Tour am nächsten Tag angemeldet und schon ging es um 9 Uhr morgens los. So früh fand mein Sohn normalerweise nicht aus dem Bett, aber er war Feuer und Flamme für das Klettern. Wir fuhren mit dem Bus ins nächste Dorf und bekamen dort unsere Kletterausrüstung. Von dort aus ging es außerdem los. Wir gingen zu Fuß zu dem Berg im Engadin, an dem wir klettern wollten. Dort waren Verankerungen im Berg und unser Guide machte die Führungslinien startklar und schon konnte es mit Klettergeschirr losgehen.

Post Navigation