Vor kurzem wollte ich gern einmal nach Oman Reisen. Ich hatte die Reise schon lange im Voraus geplant und mich für die Stadt Muscat entschieden, weil sie mir am lukrativsten vorkam. Hier gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten in einer Ecke und man kann die Stadt gut zu Fuß erkunden. Über allem schwebt die Atmosphäre der vergangenen Zeit, denn Muscat ist eine sehr alte Stadt. Der Stadtkern ist so geblieben wie er war und auch die Stadtmauer gibt es noch teilweise. Trotz des Baumboom wegen der Touristen soll die Stadt erhalten bleiben, denn sie ist wirklich schön anzusehen. Mir hat besonders die Oase von Bahla gefallen. Da bin ich an einem Tag mal zu einem Ausflug aufgebrochen. Die Fahrt dorthin war sehr interessant, weil wir an vielen alten, historischen Häusern mit dem Bus vorbeigekommen sind. Bahla befindet sich auf den Klippen. Hier ist das Zentrum für Töpferei, wovon viele Leute in Oman leben. Auf den Klippen befindet sich ebenfalls eine riesengroße Festung. Sie ist zwar nur noch eine Ruine, aber doch sehr eindrucksvoll. Die Festung heißt Hisn Tamah und stammt aus dem 17 Jahrhundert.

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Foto: Katja Neubauer/pixelio.de

Dafür sie sie allerdings noch gut erhalten. Vor kurzem wurde sie zum UNESCO- Weltkulturerbe ernannt und wird seitdem endlich restauriert, um sie noch lange zu erhalten. Sie besteht aus einer ganz alten omanischen Lehmarchitektur, die nun nach der alten Technik wieder nachgemacht wird. Daneben befindet sich auch eine historische Moschee, die man auch anschauen kann. Sie ist allerdings genauso alt wie die Festung Hisn Tamah und wird trotzdem für verschiedene Andachten genutzt. Man kann die Moschee natürlich nur besuchen, wenn nicht gerade eine Andacht ist und sollte sich dementsprechend anziehen, sonst bekommt man keinen Einlass. Oman hat übrigens generell viele Festungen, da hier die Regenten gern von ihren Heimatorten aus regierten. So wurden immer mehr Festungen gebaut, denn jeder Regent bekam eine. So habe ich bei einem Ausflug die Festung von Jabrin gesehen. Sie wurde 1675 von Bilarb bin Sultan Al-Yaruba errichtet. Sie ist ein besonderes Highlight, weil sie im Inneren wunderschön eingerichtet ist. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel das in der damaligen Zeit gekostet haben muss.

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