Mein Freund und ich wollten unbedingt einmal Badeferien Zypern buchen und so haben wir uns dazu entschieden, dieses Jahr im Juni aufzubrechen. Zypern hat eigentlich immer ein gutes Wetter und deswegen ist es fast egal, wann man genau nach Zypern fliegt. Im Mai und Juni ist es noch angenehmer, weil es nicht ständig 38 Grad hat und so lassen sich die Tage dort besser am Strand verbringen. Als wir uns nun auf den Urlaub vorbereitet haben, ist uns schnell aufgefallen, dass es auf Zypern unheimlich viele Sehenswürdigkeiten gibt, die man sich anschauen kann. Wir waren an allem sehr interessiert, da wir vorher auch noch gar nichts von den Gegebenheiten in Zypern wussten. Von der Teilung der Insel hatten wir zum Beispiel gar keine Ahnung und so wollten wir natürlich alles ganz genau wissen. Toll fand ich auch, dass es so viele archäologische Ausgrabungsgebiete gibt, die man sich anschauen kann. So eines wollten wir uns auch nicht entgehen lassen und so machten wir uns auf den weg zu dem bekanntesten und größten Ausgrabungsgebiet: Dem Archäologischen Park Pafos.

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Foto: PublicDomainPictures / pixabay

Dieser Park ist umzäunt und war einmal eine komplette Stadt und das macht ihn so unheimlich interessant. Heute findet er sich in der Stadt Paphos an der südwestlichen Küste von Zypern. Er ist nicht zu verfehlen. Wir haben an einem Rundgang teilgenommen, um alle Informationen zu bekommen, die wir wollten. Der Rundgang startet im Visitor Center, das man gar nicht verpassen kann. Es befindet sich direkt am Eingang des Ausgrabungsortes. Dort stehen einzelne Pfunde zur Verfügung, die vom Neolithikum bis zum Mittelalter reichen. Danach begann der Rundgang. Als erstes geht man zu der Villa des Aion. Davon stehen nur noch ein paar Reste. Man kann das Bodenmosaik sehen, das in der Empfangshalle zu sehen ist. Leda mit Zeus ist darauf, der sich in einen Schwan verwandelt. Danach geht es weiter zu der Villa des Theseus. Diese Villa ist knapp 10.000 m² groß und gehörte wahrscheinlich dem römischen Stadthalter. Kern der Villa ist der Innenhof mit rund 100 umliegenden Räumen. Die Villa ist datiert auf die 2. Hälfte des 2. Jahrhundert n. Chr. und damit sehr alt.

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