Meine Freundin und ich lieben es, im Urlaub Abenteuer zu erleben. So sind wir auf das Canyoning in Madeira gestoßen. Canyoning haben wir bisher schon zwei Mal an unterschiedlichen Orten gemacht. Einmal waren wir in der Nähe von München und einmal in der Nähe von Tirol und haben dort die Gletscher unsicher gemacht. Canyoning auf Madeira hat schon eine lange Tradition. Man kann die Natur hautnah erleben und da der Extremsport mittlerweile zum Trendsport geworden ist, werden auch immer mehr Touren angeboten. Auf Madeira reihen sich die grünen Täler an Schluchten und es gibt zahlreiche Wasserfällen. Flussläufe und Gebirge. Wir haben auf Madeira die Anfängertour mitgemacht, die am Ribeiro Frio stattfindet. In den Sommermonaten findet die Tour nicht statt, da es zu warm ist, aber wenn die Wärme nachlässt, kann man am Canyoning teilnehmen. Man muss Hindernisse mit springen, klettern und abseilen überwinden. Es macht unheimlich viel Spaß. Schwindelfrei und einigermaßen sportlich sollte man aber schon sein, um an einer Tour teilnehmen zu können. Sonst steht man nämlich oben und hat irgendwann keine Lust mehr.

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Foto: Jufo / pixabay

Mit dem Auto fährt man ins Gebirge, um dann von dort aus dem Wasserlauf entlang zu laufen. Ich finde es beim Canyoning total toll, dass man wirklich Ecken sieht, die nur wenige Menschen zuvor gesehen haben. Ribeiro Frio ist eine der wohl schönsten Regionen der Insel und so kann man sich sechs Mal abseilen, teilweise aus 20 Metern Hohe und das inmitten des Laurazeenwalder, der von der UNESCO als Weltnaturerbe ernannt wurde. Ich war absolut begeistert!

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