Wer in die USA auswandert, der benötigt nicht nur einen US-Führerschein, sondern auch eine gute Autoversicherung. So etwas wie einen Autoversicherung Vergleich kennt man in den meisten US-Bundesstaaten nicht. Da das Verkehrsrecht in den USA Bundesstaats-Angelegenheit ist, muss man sich den Regeln unterwerfen, die auch hinsichtlich der Autoversicherung in dem jeweiligen Bundesstaat gelten. Der Umfang, den eine Autoversicherung haben muss ist nicht hoch. Doch wer sein Auto über einen Bankkredit finanziert hat, der muss bestimmte Auflagen erfüllen wenn es um die Autoversicherung geht. Die Höhe der Kosten für eine Autoversicherung richten sich in den USA nach Faktoren wie Wohnort und Alter, aber auch nach der Anzahl der vorherigen Unfälle. Und auch die Anzahl der erhaltenen Strafzettel spielt in den USA eine Rolle. Die Versicherungen fragen zudem beim Abschluss für welchen Zweck das Auto genutzt wird und wie weit der tägliche Weg zur Arbeit ist.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
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Ausländer zahlen anfänglich mehr

Da in Deutschland ein anderes Versicherungssystem herrscht bei dem insbesondere nicht auf Strafzettel geachtet wird, bezahlen Ausländer anfänglich mehr als US-Bürger. Das System finden aber auch die Ausländer ganz in Ordnung. Denn es ist in dem Sinn nicht diskriminierend. Jedenfalls nicht so diskriminierend wie das System der Prämie für die Autoversicherung in der Schweiz erscheint. Hier wird von Ausländern systematisch mehr Geld verlangt, als von den Schweizern selbst. Und dies kann nichts mit der angeblich unsicheren Fahrweise der Ausländer zu tun haben! Auch deutsche Bürger in der Schweiz zahlen hier sehr viel mehr Prämie für die Autoversicherung.

Im Schadensfall beteiligt

US-Bürger sind im Schadensfall an den Reparaturkosten fürs eigene Auto grundsätzlich beteiligt. In Deutschland kann man auch eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung abschließen, bezahlt aber dann sehr viel mehr Prämie. Der Betrag, mit dem man an den Reparaturen beteiligt ist, nennt man deductible. Dessen Höhe wird im Versicherungsvertrag festgelegt. Die Höhe von diesem Betrag bestimmt letztlich auch die Höhe der Versicherungsprämie. Die meisten US-Bürger zahlen im Schadensfall 500 US-Dollar. Die Versicherungsprämie ist dann jedenfalls niedriger, als wenn man nur 150 US-Dollar als Selbstbeteiligung hat. Ein großes Problem in den USA ist das Risiko verklagt zu werden. Die Klagesummen sind sehr hoch.

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