Mein Mann und ich haben uns letztens ein Hotel in St. Moritz gemietet, um dort unseren Urlaub zu verbringen. Wir waren zuvor noch nie in St. Moritz oder in der Gegend im Engadin und hatten schon sehr viel davon gehört, sodass wir gern einmal dorthin fahren wollten. Unsere Freunde haben uns viele Tipps gegeben, was wir vor Ort machen könnten uns so ging es im letzten Winter für uns los ins Engadin. So wurde uns zum Beispiel gesagt, dass wir unbedingt nach Guarda müssen, denn es sein ein wahrer Bilderbuch- Ort. Also haben wir uns an einem Tag unseres Urlaubs aufgemacht, um uns Guarda anzuschauen und unsere Freunde hatten schon recht: Der Ort ist wirklich eine Perle im Unterengadin. Jedes Haus hier im Ort hat eine eigene kleine Geschichte und diese steht jedes Mal auf einem keinen Holzbrett daneben. Zudem ist es die Heimat des „Schellenursli“, einer Figur aus einer Kindergeschichte. Die Vorlage zum beschriebenen Haus in der Geschichte befindet sich auch in Guarda und so kann man sich darum ein wenig umschauen.

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Foto: Claudia Huldi / pixelio.de

Der Ursli ist ein kleines Kind, der nur ein kleines Glöckchen hat und so nur am Ende des Festtagesumzugs mitlaufen darf, deswegen wird er von seinen Mitschülern gehänselt. Er geht von zu Hause weg, um eine große Glocke zu finden. Das tut er dann auch und bringt sie nach Haus zu der bekannten Hütte, die eben in Guarda steht. Mich hat es doch stark an die Heidi Hütte erinnert, einfach weil die Hütte auch in der Gegend steht und auch von einer Kindergeschichte ausgeht. Neben dieser bekannten Hütte ist eigentlich jedes Haus im Dorf interessant und so haben wir einen ganzen Tag in Guarda verbracht, um uns alles genau anzuschauen. Jedes Haus hat außerdem auch meist eine Sgraffito- Verzierungen, die ich persönlich sehr schön finde und so habe ich viele Fotos geschossen. Spät am Nachmittag sind wir dann nach Hause gefahren, um in St. Moritz etwas zu essen und den Abend ausklingen zu lassen. Das Essen war sehr gut und die Bedienung einfach super. Spät am Abend sind wir dann todmüde ins Bett gefallen, nach den ersten richtigen Eindrücken vom Engadin.

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