Als wir am nächsten Tag aufgestanden sind, wussten wir schon, wo es hingehen sollte. Geplant war ein Ausflug nach Val Müstair, einem – wie könnte es auch anders sein – kleinen Ort, der sehr idyllisch sein soll. Wir frühstückten also früh morgens im Hotel, damit wir den ganzen Tag haben würden, um uns vor Ort umzuschauen. Val Müstair ist sehr bekannt, da hier die Ofenpassstraße durchführt. Die Ofenpassstraße ist sonst eine Straße, die durch die dichten Wälder des Schweizerischen Nationalparks führt und damit etwas Besonderes hier in der Gegend. Sie endet nicht zufällig in dem kleinen Örtchen Val Müstair, denn hier ist eine Ruhe und Gelassenheit allgegenwärtig, die man selten gespürt hat. Die meisten Besucher zieht das Kloster St. Johann an, dass wir uns unbedingt auch anschauen wollte. Es sieht ziemlich schön aus und das nicht nur von außen. Wir hatten Glück, dass wir während der Öffnungszeiten dort waren und so auch St. Johann von innen anschauen konnten.

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Foto: Tabea Stricker / pixelio.de

St. Johann gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist damit schon etwas ganz Besonderes. Interessant ist aber auch der Dorfkern, der aus einem schönen Platz und vielen kleinen Häusern besteht. Ziemlich mittig im Ort steht ein kleines Café, in das wir uns gesetzt haben, um ein wenig auszuruhen. Nach einem Kaffee und einem Kuchen ging es dann weiter für uns durch den Rest des Dorfes, bis wir abends wieder mit dem Bus zurückgefahren sind. Mir hat der Ausflug nach Val Müstair sehr gefallen, da ich das Kloster auch sehr schön fand und es doch sehr viel zu sehe gab für ein solch kleines Dorf.

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